New Orleans Express 14.01.2007

Unter diesem Bandnamen haben 5 Musiker zusammengefunden, deren Leidenschaft es ist, den New Orleans-Stil, auch genannt Dixieland, in seiner ursprünglichsten Form zu spielen. Diese Musikart entstand vor ungefähr hundert Jahren in den Südstaaten der USA.
Nach den Sezessionskriegen gab es viele aufgelöste Militärkapellen, deren Instrumente den farbigen Soldaten in die Hände fielen. Während ihrer Dienstzeit wurden sie mit der Melodik und der Harmonik der Weißen vertraut. Der strenge Marschrhythmus entsprach aber gar nicht ihrem natürlichen Empfinden. Sie spielten die damals bekannten Lieder auf ihre swingende Art und erfanden somit eine neue Art von Musik, deren Bedeutung für die moderne Musikentwicklung damals noch niemand erahnen konnte. Keiner der modernen Musikstile ist ohne den Dixieland denkbar, alle haben irgendwie in ihm ihre Wurzel. Um so mehr ist man beim Studium der alten Meister wie Kid Ory oder Bix Beiderbecke überrascht, mit welcher musikalischen Perfektion diese ihre Musik dargeboten haben.

Der im Saarland als Tenorbanjospieler bekannte Gerd Bautz sah nun seine Aufgabe darin, eine Jazzformation zusammenzustellen, die dieser speziellen Aufgabe gewachsen ist:

Günter Werle bläst die entsprechend weiche Trompete
Volker Däuber
(nicht im Foto ) singt förmlich auf seiner Klarinette (Sax).
Der jüngste der Truppe, Stefan Schwab spielt die Posaune und singt zu fast allen Titeln.
Die Rhythmusgruppe bilden Charly Zerfass (nicht im Foto) am Susaphon und
Gerd Bautz aus Quierschied mit Tenorbanjo oder Jazzgitarre.

 Alle Bandmitglieder verfügen über langjährige und vielfältige Musikerfahrung. Jeder Musiker ist auf seinem Instrument auch ein Solist. Aus Gründen der Ursprünglichkeit wurde auf elektronische Instrumente und ein Schlagzeug verzichtet. Dadurch wird der Lautstärkepegel für den Zuhörer vor allem in kleinen Räumen nicht zu hoch und die Soli erscheinen transparenter. Es wird eine stets interessante Musik zum Zuhören dargeboten.
Die erste Aktion der Gruppe war im Frühjahr 1998 die Gestaltung einer New Orleans Beerdigung auf dem Saarbrücker Hauptfriedhof. Es folgten: Eröffnung des Max Ophüls Filmfestivals 1999 und 2000, Weihnachtsmarkt und City-Treff auf dem St. Johanner Markt in Saarbrücken. Am 2.Weihnachtsfeiertag begeisterte die Band die Zuhörer in Jochems Kneipe in Riegelsberg. Kulturbahnhof Püttlingen, Karstadt Saarbrücken, Stadtfeste in Neunkirchen, St. Wendel und in vielen anderen Orten folgten. Die Jazzband ist einsetzbar (auch als Marching Band ) zu offiziellen Anlässen, Feiern, Frühschoppenkonzerten, Stadtfestauftritten und Vorstellungen bei Jazzfestivals.

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