Der
Jazz entstand in der Begegnung zwischen „Schwarz“ und „Weiß“.
Deshalb entstand er dort, wo sich diese Begegnung am intensivsten vollzog: Im
Süden der USA, in New Orleans.
Die ursprüngliche Schreibweise JASS wurde erstmals in einer Zeitung in
San Franzisko erwähnt. Mit der Übername der „alten Schreibweise“ gibt die Band
einen Hinweis auf ihre musikalische Ausrichtung.
Die Palatina Washboard Jassband spielt den „New Orleans-Stil“, geprägt von King Oliver, Louis Armstrong, Jelly Roll Morton, Nick La Rocca, W. C. Handy und anderen Legenden.
Kompositionen bis 1930 bilden das reichhaltige Programm, sind aber nicht Doktrin. Die Besetzung der Band ist entsprechend konsequent umgesetzt. So findet man weder Kontrabass noch Schlagzeug. Vielmehr wird auf meist historischen Instrumenten wie Klarinette, Kornett, Posaune, Banjo, Sousaphon und Washboard gespielt.
Hervorgegangen ist die Band aus der „Deux Fonts City Stompers Jassband“. Alle Musiker kennen sich musikalisch meist viele Jahre und sind infiziert vom „Bakterius Jazzikus“. Jahrelange Erfahrungen in verschiedenen Jazzformationen bringen alle Musiker mit, was eine hervorragende Basis für musikalische Qualität ergibt.
„Wer Dixieland oder den Hotjazz des frühen 20. Jahrhunderts erleben will, ist bei der Band bestens aufgehoben.“
Volker Däuber: Klarinette, Saxophon
Franz Wosnitza: Kornett, Gesang
Stefan Schwab: Posaune, Gesang
Ewald Willkomm: Banjo
Johannes Maiß: Sousaphon
Dr. Gerd Girmann:
Waschbrett