CHINAZA 19.12.2010, 20:30, Jazz Soiree
„Wenn
ich es schaffe, schaffst du es auch.“
Norah
Jones zu Chinaza im Makor in der Upper East Side, New York City, am 28.
November 2001.
Norah Jones hat es
geschafft. Das ist hinreichend bekannt. Und jetzt ist Chinaza dran. „Chinaza
bedeutet ‚Gott antwortet’. Meiner Großmutter verdanke ich diesen Namen,“ sagt
die charismatische Sängerin der gleichnamigen Band. „Wir haben die Vision, mit
Hilfe von Musik Bilder auszudrücken, die sich kaum in Worte fassen lassen.“
Obgleich Chinaza
erst nach einem abgeschlossenen Universitätsstudium (Sozial- und
Medienwissenschaften) professionell zu singen beginnt, geht sie bereits 1998 als
Gewinnerin bundesweiten Radiowettbewerbs „Talent Search“ von JAM FM hervor. Zwei
Jahre später gewinnt sie mit der Formation „Hattler“ mit „No eats Yes“ den ECHO
2000 für die beste (Inter-)Nationale Jazz Produktion. Nachdem sie das Jahr 2001
in New York verbringt, zieht es sie nach Berlin. Chinaza arbeitet als
Backgroundsängerin und tourt mit Acts wie Joy Denalane (Freundeskreis), Della
Miles (Whitney Houston), Cunnie Williams und – seit Dezember 2003 – mit dem
Katja Riemann Oktett.
Jazz?
Pop? Jazz-Pop?
Gemeinsam mit
ihrer Band vereinigt Chinaza in ihrem Programm sowohl charakterstarke
Interpretationen bekannter Songs als auch anspruchsvolle Eigenkompositionen. Mit
ihrer wunderbar ausdrucksstarken Stimme, die zugleich sanft und kraftvoll ist,
verzaubert sie das Publikum.
Auf ihrer ersten CD „Changes“ präsentiert Chinaza ihren ganz eigenen
musikalischen Weg zwischen Alt und Neu. Nun sind die Studioaufnahmen zum
Nachfolgealbum „Home“ bereits abgeschlossen. Dies wird im Frühjahr 2010
erscheinen. Und bereits jetzt stellt sie ihr neues Programm dem deutschen
Publikum vor. Beeinflusst durch einen längeren Aufenthalt in Nigeria ist ihr
neuer Stil nun angereichert durch Nigerian Beats!
Und auch der Co-Autor von Chinaza ist längst kein unbeschriebenes Blatt mehr.
Sebastian Weiss studierte zunächst Jazz- sowie klassisches Klavier bei
Dieter Glawischnig in Hamburg, anschließend bei Jaki Byard und Mark Soskin in
New York. Er spielte bisher mit so unterschiedlichen Musikern wie Rodney Jones,
Till Brönner oder Gitte Haenning.
"Jazzfantasien mit einem Schuss Sentimentalität ... Chinaza hat eine sehr ausdrucksstarke Stimme ... die Stücke geraten zu musikalischen Gemälden ...“
Chinaza
– Gesang
Sebastian Weiss
– Piano
Alfred
Mehnert
- Perkussion
Emanuel
Hauptmann
- Schlagzeug
Johannes
Gunkel
- Bass