HARMONY HOPPERS – Hot Jazz Quartett 21.03.2010
Hot
Jazz – dieser Begriff beschreibt die mitreißende und vielschichtige Musik, die
zu Beginn des 20. Jahrhunderts im Südosten der USA
geboren wurde. Afrikanische Rhythmik und Worksongs, europäische Klassik sowie
Volksmusik sind die Wurzeln dieses Geflechts, das sich innerhalb kürzester Zeit
über den Globus ausbreitete und die Menschen in seinen Bann zog. Der
Schmelztiegel New Orleans, die Metropolen Chicago und New York dienten in den
1920er und 30er Jahren als Sprungbrett; Interpreten wie Bessie Smith, Louis
“Satchmo” Armstrong, Joe “King” Oliver, Jack Teagarden oder Sydney Bechet, um
nur einige der bekannten Protagonisten dieser Ära zu nennen, waren die
Botschafter dieser Musik.
Auch jetzt noch, nach fast einhundert Jahren, übt der Hot Jazz seine Faszination
aus. Seit
Jahren sind die Harmony Hoppers aus Berlin in ihrer Mission unterwegs dem
Hot Jazz das ultimative Comeback zu bescheren.
Schwungvoll präsentieren sie die Musik aus New Orleans und Chicago: Die Hits der
20er und 30er Jahre frisch aufpoliert von vier charmanten jungen Herren. Ihr
Stil liegt irgendwo zwischen creolischen Lovesongs und Boogie-Woogie, zwischen
Dixieland und Cole Porter. Die groovigen Beats von Tuba, Washboard und Banjo
erinnern zuweilen an eine Mini-Brassband. Ab und zu taucht der Blues des
Mississippi-Deltas auf. In den Vocal-Parts lässt sich noch ein wenig das
Knistern der Schellackplatten erahnen.
Kurzum, die Harmony Hoppers spielen Musik, die unbedingt zum Charleston, Swing oder Cha Cha Tanzen einlädt.
„Fein arrangiertem Traditional-Jazz in mitreißender Darbietung“
Jochen
Hein
- Klarinette, Saxophon, Gesang
Jan Beyer
- Waschbrett, Percussion
Olaf Grote
- Banjo
Holger Renneberg
- Tuba